Ich freue mich, dass es ein weiterer meiner Blogs am vergangenen Freitag (24.04.2020) in die Ausgabe der Tiroler Tageszeitung geschafft hat. Meine Überlegungen zu Abwägungen stehen dabei ganz im Zeichen der Corona Krise.

Ich freue mich, dass es ein weiterer meiner Blogs am vergangenen Freitag (24.04.2020) in die Ausgabe der Tiroler Tageszeitung geschafft hat. Meine Überlegungen zu Abwägungen stehen dabei ganz im Zeichen der Corona Krise.

Genauso wie ich mich über meine Leser und ihre Kommentare zu meinen niedergeschriebenen Gedanken freue, bin ich immer gespannt auf interessante Hörer! Daher gibt es fast alle meines Blogs auch als AUDIO Versionen auf meinem Soundcloud Kanal! Also, hört rein und lasst was hören!

Keine Frage, dass das Virus wohl das Erste ist, was langsam aber sicher gehen darf. Um uns damit nicht mehr in all unseren einst geliebten und gelebten Freiheiten einzuschränken. Und doch soll auch etwas aus jener Zeit der Krise bleiben. Neue Erfahrungen zum Beispiel. Erfahrungen, wie wir sie in den letzten Wochen machen durften. Die daraus entstandenen neuen Erkenntnisse, die wir womöglich für uns gefasst haben.

Nicht zuletzt durch die Corona Krise wird zunehmend nach Unterstützung von Psychologinnen und Psychologen gefragt! Der Bundesverband Österreichischer Psychologen hat das allgemeine Psychologenverzeichnis Psychnet daher zuletzt auf den neuesten Stand gebracht. Ich freue mich, als Klinische-, Sport- und Arbeitspsychologin ebenfalls vertreten sein zu dürfen!

Seit Wochen herrschen viele Unsicherheiten in unserer Bevölkerung vor. Gar Ängste scheinen sich breit zu machen, während wir ständig auf neue Erkenntnisse zu einer gefährlich anmutenden Pandemie warten. Verständlich, dass die Informationen, die da täglich auf uns einprasseln für allerhand Verunsicherungen sorgen. Verunsicherungen, wie sie uns auch abseits jener Krisensituation oft betreffen. Genauso wie Ängste, die bei allen Menschen Zeit ihres Lebens bestehen. Zwar handeln sie in den seltensten Fällen von einem zerstörerischen Virus und meist mehr von der eigenen Existenz, von Krankheiten oder dem Verlust des geliebten Partners, doch betreffen sie jeden Einzelnen von uns…

Sicherheit oder Freiheit? Freiheit oder Gesundheit? Unsere Probleme oder der Rest der Welt? Auf viele Fragen lässt sich dieser Tage keine eindeutige Antwort finden. Tage, in denen uns zudem nach und nach auch jenes Abwägen genommen wird. Zum Schutz aller, aus Sorge um die Kranken und Alten. Zu Lasten der Wirtschaft? Um erneut abwägen zu wollen: Wirtschaft oder Gesundheit? Gegenwart oder Zukunft? Heute gesund bleiben, um später an den Folgen jener Maßnahmen zu ersticken? Heute erkranken, um dieses später vielleicht nicht mehr erleben zu müssen?

Ich freue mich, gemeinsam mit der Österreichischen Akademie für Psychologie (AAP) einen Fernlehrgang zum Thema Digitale Medien & die Psyche anbieten zu können. Mehr denn je müssen Psychologinnen und Psychologen heute darüber Bescheid wissen, welche Rolle digitale Medien in der Psychologischen Arbeit spielen. Dieser Lehrgang, der gleichzeitig eine Fortbildung für Psychologen darstellt, zeigt was Psychologische Arbeit im Wandel der Zeit bedeutet!

Einerseits sollen wir Grenzen setzen, Abstände einhalten und Widerstand leisten und andererseits fühlen wir uns dadurch jeglicher Strukturen beraubt. Wichtige Eckpfeiler unser aller Leben sind zuletzt weggefallen. Egal ob es sich dabei um den schulischen Alltag, das Arbeitsleben oder die sozialen Kontakte zu Freunden und Bekannten handelt – eine neue Realität stellt uns alle vor gänzlich neue Herausforderungen. Wie lässt es sich diese Krise gut überstehen? Was brauchen wir dazu? Und wovon müssten wir tatsächlich mehr Abstand gewinnen?

Wenn Menschen mit Menschen arbeiten ist es wohl am wichtigsten, möglichst authentisch zu bleiben. Was Patienten in der Therapie aufgrund von psychischen Herausforderungen nicht immer möglich sein sollte, wird daher umso mehr von Seiten der Therapeuten gefordert. So erläutert auch Micha Hilgers in seinem im Schattauer Verlag erschienen Werk „Der authentische Psychotherapeut – Band II“ die Wichtigkeit einer möglichst achtsamen Haltung jener Professionisten. Sowohl sich selbst, als auch den Patienten gegenüber. Dabei ist es für beide nicht immer einfach, vor allem herausfordernde Therapiesituationen bewältigen zu können.

Zahlreiche Unternehmen stellen während der Corona Krise auf den Home Office Betrieb um. Die MitarbeiterInnen werden dabei vor verschiedenste Herausforderungen gestellt. Je nachdem wie viel Platz den einzelnen Personen zuhause zur Verfügung steht und welche Bedingungen abseits der möglichen Räumlichkeiten vorherrschen, kann so manche Strategie auch diesen Arbeitsalltag erleichtern:
